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Familienkirche Schmuckerau

TreffpunktSchmuckerau

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Jahresschlussmesse:

Jahr für Jahr blicken wir am 31.12 auf das vergangene Jahr zurück, fragen uns, wofür wir dankbar sein können, hoffen das das kommende Jahr besser wird. Alles Gute und alles Leidvolle, alles Gewonnene und Verlorene, alles Geliebte und alles Gehasste hat vor Gott seinen Platz.
So haben die Messbesucher ihr Jahr Gott auf den Altar gelegt:

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Die grünen Zettel stehen für alles, wofür wir dankbar sind.
Die orangen für alles, wo es brenzlig war, wo wir noch einmal Glück gehabt haben – wo uns unser Schutzengel beschützt hat.
Die roten für alles Leid, das uns widerfahren ist.
Die blauen für Heilungen, die uns geschenkt waren.
Die violetten für alles, was wir verloren haben – im besonderen Menschen, die wir geliebt haben
Die gelben schließlich für alles, wo uns „ein Licht aufgegangen ist“.

Indem wir es auf den Altar legen, trauen wir Gott zu, dass er noch einmal als verwandeln will und kann.

Nun aber weiter zum

Jahresabschlussbericht

(mit Dank an Karl Fitsch):

Liebe Pfarrgemeinde,
lassen Sie mich gemeinsam mit Ihnen eine kurze Bilanz über das Gemeindeleben der Familienkirche im abgelaufenen Jahr 2015 ziehen.

Vor einem Jahr habe ich hier an dieser Stelle vom Projekt Kirchenraum Neu als große Herausforderung für die Familienkirche gesprochen. Heute dürfen wir gemeinsam in Dankbarkeit auf eine mit Gottes Hilfe gelungene Renovierung zurückblicken. In knapp vier Monaten konnten im Sommer vor allem durch die großartige Mitarbeit der Gemeindemitglieder die Arbeiten im Kirchenraum und in der Sakristei planmäßig abgeschlossen werden. Die gelungene Eröffnungsfeier am 18. Oktober mit der Segnung des neuen Kirchenraumes durch unseren Herrn Dompropst wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Inzwischen hat sich der neue Kirchenraum bereits vielfach bewährt und auch viel Bewunderung erfahren. In finanzieller Hinsicht sind wir einerseits innerhalb des gesetzten Ausgabenrahmens geblieben, andererseits konnte mit Ihrer Hilfe ein Gutteil der erforderlichen Eigenmittel aufgebracht werden. Wie geplant werden jedoch bis auf weiteres noch regelmäßige Beiträge für die Kreditrückzahlung erforderlich sein.

Neben dem heuer dominierenden Bauvorhaben wurden aber auch alle großen und nicht so großen kirchlichen Feste bzw. Sonntagsgottesdienste mit viel Engagement und innovativen Ideen gefeiert.
Bei uns in der Familienkirche empfingen 29 Kinder das Sakrament der Erstkommunion, 18 Jugendliche wurden gefirmt. Von den 83 Taufen der Dompfarre wurden fünf in der Familienkirche gespendet. In der Dompfarre gab es 13 Trauungen und 96 Begräbnisse. 23 Personen sind wieder in die Katholische Kirche eingetreten.

Unser Dank gilt denjenigen Personen die sich in hervorragender Weise der liturgischen Dienste annehmen, jenen die durch zahlreiche Aktivitäten zur Vertiefung des pastoralen und sozialen Miteinanders beitragen und denen die sich bei vielen großen und kleinen Serviceleistungen in die Gemeinschaft einbringen.

Ein ganz besonderer Dank gilt jedoch unserem Kuraten Tom und unserem Diakon Franz. Euer unermüdlicher pastoraler Dienst prägt die Familienkirche und bildet das unverzichtbare spirituelle und religiöse Fundament für das Leben in der Pfarrgemeinde.

Gestatten Sie mir noch einen besonderen Hinweis. Die anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen an der Peripherie Europas verursachen weiterhin großes Flüchtlingsleid.
Seit Sommer sind Hunderttausende hauptsächlich aus Syrien, dem Irak, aus Afghanistan und aus Sahelafrika nach Europa geflohen. Die Versorgung und Integration der Flüchtlinge stellen die Gesellschaft und die Politik in allen Staaten der Europäischen Union, besonders auch in Österreich, vor große Herausforderungen. Auch die Familienkirche stellt sich dieser Verantwortung und zwar durch Beiträge für die Wohnungsmiete einer Asylwerberfamilie und mit der Durchführung von wöchentlich zwei Deutschkursen für etwa 30 AsylwerberInnen im Infantasaal.
Vielen Dank dafür.

Ein Ende der Migratonskrise ist kurzfristig nicht absehbar. Daher werden christliche Nächstenliebe und Solidarität in diesem Bereich auch im kommenden Jahr gefordert sein und somit einen großen Stellenwert besitzen.

Der Pfarrgemeinderat möchte im Namen der Familienkirche allen, die sich 2015 in den unterschiedlichen Funktionen und Dienstleistungen in das Gemeindeleben eingebracht haben, ein herzliches Vergeltsgott sagen.

Natürlich ist auch die vorläufige finanzielle Bilanz 2015 von den Unterstützungen/Aufwendungen für den Kirchenraum geprägt.
Die Ausgaben im Pfarrkonto überstiegen vor diesem Hintergrund die Einnahmen um 4.000 Euro. Der aktuelle Kontostand beträgt 18.000 Euro.
Das Kirchenraumkonto weist derzeit Spendeneinnahmen von 64.500 Euro und Zahlungen von 42.500 Euro auf. Rund 27.000 Euro wurden durch Eigenleistungen in Form von 1.500 Arbeitsstunden erwirtschaftet. Im Wesentlichen sollte somit der erforderliche Eigenmittelanteil an den der Renovierungskosten aufgebracht sein.
Mit Unterstützung der Stadtgemeinde und des Herrn Dompropst konnte auch die Sakristei erneuert werden.

Im Namen des Pfarrgemeinderates und der Pfarrgemeinde möchte ich mich bei allen, die ihren Beitrag zu unseren Einnahmen geleistet haben, herzlich bedanken. Als kleine Anerkennung darf ich Sie im Anschluss an den Gottesdienst zu einer „Silvesteragape“ in den Infantasaal einladen.

Abschließend darf ich Ihnen und Ihren Angehörigen Gottes Segen für ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2016 wünschen.

Fitsch Karl
31. Dezember 2015

Erstellt von: Tom Kruczynski
am 4. Januar 2016
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Tom Kruczynski